Masern: wer wieder gesund wird, trägt trotzdem Schäden davon

Masern können das Gedächtnis der Körperabwehr schwer beschädigen. Nicht nur, dass Masern eine schlimme Krankheit ist, die auch zum Tod und Behinderung führen kann, sie hat weiter schwere Auswirkungen auf die Gesundheit des infizierten Menschen. Das Masernvirus löscht vorhandene Immunitäten (Zerstörung der Antikörper) gegen andere Erreger aus und führt zu einer höheren Anfälligkeit für andere Krankheiten. Die Hälfte aller Todesfälle von Kindern durch andere Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündung oder Gehirnentzündung, bei gegen Masern ungeimpften sind die Folge einer vorher durchstandenen Maserninfektion.

Impfen gegen Masern ist dreifach wichtig

Darum ist das Impfen gegen Masern dreifach wichtig. Nicht nur der eigene Schutz vor Masern und der „Herdenschutz“, also der Schutz anderer Personen, die nicht geimpft werden können (bspw. Kinder unter 8 Monaten) oder deren Immunsystem geschwächt ist (alte Menschen) ist wichtig. Eine Masernkrankheit führt zwar zur Immunisierung gegen Masern aber schwächt gleichzeitig gefährlich das eigene Immunsystem für lange Zeit. Damit ist das Argument hinfällig, das Impfgegner/innen anführen, dass die „natürliche“ Immunisierung besser ist als die durch eine Impfung.

Siehe auch: Über Hunderttausend Menschen an Masern gestorben im Jahr 2017

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