Informationen und Empfehlungen zum Schulstart am 10. Januar 2022

Liebe Eltern
Schule und Elternhaus Kanton Bern hat mit dem Appell an den Regierungsrat des Kantons Bern mit bewirkt, dass sich der Regierungsrat entschieden hat, den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit und der Swiss National Task-Force zu folgen und Flächentests in den Schulen zuzulassen. Da dies spät erfolgte, reicht es nicht, um gleich am Tag des Schulstarts damit zu beginnen. Wir Eltern können helfen.

„Das Ziel all dieser Schutzmassnahmen ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, die Kinder vor möglichen Langzeitfolgen (LongCovid, PIMS, etc.) zu schützen und zu verhindern, dass sie durch fehlenden Präsenzunterricht Nachteile in ihrer schulischen Laufbahn erleiden. Es geht aber auch darum, die Eltern und weitere Menschen vor Ansteckungen und Impfdurchbrüchen zu schützen.“

Was müssen wir Eltern tun, damit sich das Virus nicht in den Klassenzimmern verbreitet?

  • Wir schicken nur gesunde Kinder in die Schule. Zeigt ein Kind Anzeichen einer Erkrankung, hat es erhöhte Temperatur? Dann behalten wir das Kind zur Sicherheit zu hause.
  • Wir halten die Hygiene- und Schutzmassnahmen, wie das Maskentragen ein, das für Kinder ab der 1. Klasse angeordnet wurde. Aber auch Kinder im Kindergartenalter werden durch eine Maske geschützt.

Was können wir sonst noch tun?

  • Wir testen die Kinder vor dem Schulstart und bei Verdacht auf eine Ansteckung.
  • Wir können ab sofort die 5-11-jährigen Kinder impfen lassen.

Wir Eltern sollten damit rechnen, dass es zu Unterrichtsausfällen kommt. Lehrpersonen werden erkranken oder sind es schon und können keinen Unterricht erteilen. Klassen werden geschlossen oder müssen in Quarantäne (ab 3-4 erkrankten Kindern, neu 7 Tage) geschickt werden. Keine Quarantäne wird für Kinder angeordnet, die vor weniger als 4 Monaten geimpft wurden oder genesen sind.

Eigene Kinder können erkranken und wir müssen die Betreuung sicher stellen. Es wird zu Fernunterricht kommen. Man muss mit zwei bis drei Monaten rechnen, bevor sich die Lage wieder normalisieren wird. Die Stadt Bern wird am 10. Januar den Schulen den formellen Entscheid für das wiederholte Testen (Flächentests) zustellen und am 17. Januar Elterninformationen zustellen.

Die Massnahmen sind für uns alle, aber besonders für unsere Kinder, eine Belastung und wir wünschten alle, sie wären nicht nötig. Kinder sind zum Glück sehr anpassungsfähig und verstehen durchaus, was es heisst, sich und andere zu schützen. Die Lehrpersonen geben ihr Bestes, damit die Schule auch in dieser Situation ein Ort der Begegnung, des Lernen und der Gemeinschaft bleibt. Es gibt viele freudigere Themen in der Schule. Helfen wir alle mit, damit der sichere Unterricht in der Schule erhalten bleibt!

Mit freundlichen Grüssen
Jan Holler
Präsident Kreiselternrat Breitenrain-Lorraine

Weitere Informationen:
https://sciencetaskforce.ch/massnahmen-in-schulen/
https://bag-coronavirus.ch/testen/wie-funktioniert-repetitives-test/
Appell für sichere Schulen | ACT by Campax
 

 

Anhang: